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55 Tote bei Kämpfen im Südsudan

Khartum. Im Südsudan sind bei Kämpfen zwischen der Sudanesischen Befreiungsarmee (SPLA) und arabischen Nomaden mindestens 55 Menschen getötet und 85 weitere verletzt worden. Wie der Anführer des Stammes Reseigat, Mohammed Issa Aliu, am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP sagte, ereigneten sich die Zusammenstöße bereits am Freitag an der Grenze zur westsudanesischen Krisenregion Darfur.

Die SPLA hatte am Samstag erklärt, in der Region von Soldaten aus dem Norden angegriffen worden zu sein. Das Militär im Nordsudan wies dies jedoch zurück. Der Südsudan ist nach einem mehr als 20 Jahre langem Bürgerkrieg mit dem Norden völlig verarmt. In dem Konflikt starben nach UN- Schätzungen etwa 300000 Menschen, 2,7 Millionen wurden vertrieben. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.04.2010, Seite 2, Ausland

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