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Behörden bleiben auf Impfstoff sitzen

Hannover. Der Bund wird voraussichtlich auf 28 Millionen Dosen des Schweinegrippeimpfstoffs Pandemrix sitzenbleiben. Ein Sprecher des niedersächsischen Gesundheitsministeriums, das derzeit den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz hat, bestätigte am Donnerstag in Hannover einen Zeitungsbericht, dem zufolge die Verhandlungen mit anderen Staaten über den Verkauf der Dosen bislang zu keinem Ergebnis geführt haben.

Bund und Länder hatten sich nach langen Diskussionen mit dem Pharmariesen GlaxoSmith-Kline auf eine Reduzierung der ursprünglich bestellten 50 Millionen Impfdosen auf 34 Millionen geeinigt. Nach Angaben des Sprechers prüft das für Impfstoffe zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI), ob Pandemrix auch für die »normale« Grippe zugelassen werden kann. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.04.2010, Seite 5, Inland

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