Zum Inhalt der Seite

Praxisbericht: Armut ist weiblich

Chemnitz. Romy Funke, Schuldnerberaterin bei der AWO, kann es in ihrer Praxis alltäglich beobachten: Frauen erhalten für gleiche Arbeit weniger Geld als Männer, haben häufiger Minijobs oder Niedriglohnberufe. Prekär ist auch die Lage vieler Alleinerziehender. Altersarmut hat vor allem dann ein weibliches Gesicht, wenn Frauen allein leben – oder in der DDR geschieden wurden. Am Dienstag (27.4., 19.30 Uhr) klärt Funke im Chemnitzer Frauenzentrum »Lila Villa« (Kaßbergstr. 22) über Möglichkeiten und Hilfen für Betroffene auf. Der Eintritt ist frei. (jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 23.04.2010, Seite 15, Feminismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!