Leitungsjobs: Frauen weiter außen vor
Nürnberg. Eine aktuelle Umfrage belegt es erneut: Frauen haben
in der deutschen Privatwirtschaft wenig zu melden. In der obersten
Leitungsebene von Betrieben ist nur jede vierte Kraft eine Frau,
wie eine vergangene Woche in Nürnberg vorgestellte
repräsentative Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt-
und Berufsforschung (IAB) von 16000 Unternehmen ergab. Im Laufe von
vier Jahren ist dieser Wert demnach nahezu unverändert
geblieben. Die Ergebnisse seien »ernüchternd«,
erklärten die Verfasserinnen Susanne Kohaut und Iris
Möller.
Zwar seien Frauen in Klein- und Mittelbetrieben sowie auf der zweiten Leitungsebene häufiger anzutreffen, allerdings seien sie nirgends annähernd so vertreten, wie es ihrem Anteil an den Beschäftigten entspräche. In der ersten Führungsebene von Betrieben mit mehr als 500 Beschäftigten liegt der Frauenanteil lediglich bei neun Prozent. (jW)
Eine Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse kann kostenlos heruntergeladen werden: doku.iab.de/kurzber/2010/kb0610.pdf
Zwar seien Frauen in Klein- und Mittelbetrieben sowie auf der zweiten Leitungsebene häufiger anzutreffen, allerdings seien sie nirgends annähernd so vertreten, wie es ihrem Anteil an den Beschäftigten entspräche. In der ersten Führungsebene von Betrieben mit mehr als 500 Beschäftigten liegt der Frauenanteil lediglich bei neun Prozent. (jW)
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