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UNO-Vorwürfe im Fall Bhutto

New York. Die UNO hat schwere Vorwürfe gegen die pakistanische Regierung im Zusammenhang mit dem gewaltsamen Tod der früheren Premierministerin Benazir Bhutto im Dezember 2007 erhoben. »Die Ermordung Bhuttos hätte verhindert werden können, wenn angemessene Sicherheitsmaßnahmen getroffen worden wären«, heißt es in einem am Donnerstag (Ortszeit) in New York veröffentlichten Bericht. Nach dem Anschlag habe die Polizei die Ermittlungen »mit Absicht« scheitern lassen, heißt es in dem Bericht der Expertenkommission. »Die Beamten fürchteten eine Beteiligung der Geheimdienste und wußten nicht, wie weit sie bei ihren Ermittlungen gehen durften«, kritisieren die Experten. Benazir Bhutto war am 27. Dezember 2007 in Rawalpindi bei einem Anschlag ums Leben gekommen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.04.2010, Seite 6, Ausland

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