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OECD: Wachstum zunächst schwach

Paris. Das Wachstum in den führenden Industrienationen wird sich nach Einschätzung der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im laufenden ersten Halbjahr abschwächen. Die Organisation verwies am Mittwoch in Paris auf auslaufende Konjunkturprogramme in mehreren Staaten und den Lagerabbau in den Unternehmen. Dieses Jahr wird die Wirtschaft der Prognose zufolge hauptsächlich in Staaten wie China, Indien und Brasilien wachsen.

OECD-Chefvolkswirt Pier Carlo Padoan sprach bei der Vorlage eines Zwischenberichts für die G-7-Staaten zwar von »einigen ermutigenden Anzeichen«, betonte aber, daß die Konjunkturerholung noch zerbrechlich und die Entwicklung am Arbeitsmarkt schwach seien. Für Deutschland sieht die OECD im ersten Quartal sogar einen Rückgang des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 0,4 Prozent voraus, im zweiten Quartal wird es demnach um 2,8 Prozent zulegen.

(apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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