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08.04.2010
- → Kapital & Arbeit
OECD: Wachstum zunächst schwach
Paris. Das Wachstum in den führenden Industrienationen wird
sich nach Einschätzung der Organisation für
Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im laufenden
ersten Halbjahr abschwächen. Die Organisation verwies am
Mittwoch in Paris auf auslaufende Konjunkturprogramme in mehreren
Staaten und den Lagerabbau in den Unternehmen. Dieses Jahr wird die
Wirtschaft der Prognose zufolge hauptsächlich in Staaten wie
China, Indien und Brasilien wachsen.
OECD-Chefvolkswirt Pier Carlo Padoan sprach bei der Vorlage eines Zwischenberichts für die G-7-Staaten zwar von »einigen ermutigenden Anzeichen«, betonte aber, daß die Konjunkturerholung noch zerbrechlich und die Entwicklung am Arbeitsmarkt schwach seien. Für Deutschland sieht die OECD im ersten Quartal sogar einen Rückgang des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 0,4 Prozent voraus, im zweiten Quartal wird es demnach um 2,8 Prozent zulegen.
(apn/jW)
OECD-Chefvolkswirt Pier Carlo Padoan sprach bei der Vorlage eines Zwischenberichts für die G-7-Staaten zwar von »einigen ermutigenden Anzeichen«, betonte aber, daß die Konjunkturerholung noch zerbrechlich und die Entwicklung am Arbeitsmarkt schwach seien. Für Deutschland sieht die OECD im ersten Quartal sogar einen Rückgang des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 0,4 Prozent voraus, im zweiten Quartal wird es demnach um 2,8 Prozent zulegen.
(apn/jW)
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