Zum Inhalt der Seite

IG Metall begrüßt Daimler-Kooperation

Stuttgart. Zustimmend hat sich am Mittwoch die IG Metall zur Kooperation zwischen Daimler und Renault/Nissan geäußert. »Der Schritt einer strategischen Allianz scheint uns im Kern richtig«, sagte Bezirksleiter Jörg Hofmanner dazu in Stuttgart. Beide Unternehmen könnten von den Vereinbarungen profitieren. Es würden sich dadurch neue Perspektiven eröffnen, die sich auch in einem positiven Beschäftigungseffekt in den deutschen Standorten widerspiegeln könnten. Von den Unternehmensleitungen forderte er »ein klares und eindeutiges« Bekenntnis zu Standorten und Beschäftigung. »Durch die Kooperation muß Beschäftigung gesichert werden. Sie taugt auch nicht dafür, Standorte gegeneinander auszuspielen.«

Der Stuttgarter Automobilkonzern hatte sich mit dem französischen Autobauer Renault und dessen japanischer Tochter Nissan auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Durch die dabei entstehenden Synergieeffekte erhofft sich allein Renault Einsparungen von zwei Milliarden Euro. (jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!