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Arbeitsministerin für Gutscheine

Passau. In der Debatte um höhere Hartz-IV-Sätze für Kinder hat sich Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) gegen höhere Barleistungen ausgesprochen. Höhere Geldleistungen verhinderten nicht, »daß das Kind immer noch zur Lebensmitteltafel für Bedürftige geht oder auf dem Bahnhofsvorplatz herumlungert«, sagte die Ministerin der Passauer Neuen Presse vom Samstag. Statt dessen könnten Maßnahmen wie Musik- Sport-oder Förderunterricht oder ein warmes Mittagessen gefördert werden. Schulen, Kindertageseinrichtungen, Jobcenter und Kommunen müßten zusammenwirken, damit optimale Bildungszugänge für Kinder geschaffen würden.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.03.2010, Seite 4, Inland

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