Zum Inhalt der Seite

Winterspiele: Die Bilanz

Vancouver. 23 der 29 deutschen Olympiamedaillen haben Uniformierte gewonnen. Im einzelnen sind das Felix Loch (Rodeln, Bundespolizei), Magdalena Neuner (Biathlon, Zöllnerin), Tatjana Hüfner (Rodeln, Sportsoldatin), Maria Riesch (Alpin, Zöllnerin), Andre Lange (Bob, Sportsoldat), Kevin Kuske (Bob, Sportsoldat), Evi Sachenbacher-Stehle (Langlauf, Sportsoldatin), Claudia Nystad (Langlauf, Sportsoldatin), Viktoria Rebensburg (Alpin, Zöllnerin), Daniela Anschütz-Thoms (Eisschnellauf, Sportsoldatin), Stephanie Beckert (Eisschnellauf, Sportsoldatin), Katrin Mattscherodt (Eisschnellauf, Sportsoldatin), Felix Möller (Rodeln, Bundespolizist), Tobias Angerer (Langlauf, Sportsoldat), Thomas Florschütz (Bob, Landespolizist), Richard Adjei (Bob, Sportsoldat), Andreas Wank (Skispringen, Sportsoldat), Michael Uhrmann (Skispringen, Bundespolizist), Axel Teichmann (Langlauf, Sportsoldat), Tim Tscharnke (Langlauf, Zöllner), Katrin Zeller (Langlauf, Bundespolizistin), Miriam Gössner (Langlauf, Zöllnerin), Alexander Rödiger (Bob, Sportsoldat), Martin Putze (Bob, Sportsoldat), Natalia Geisenberger (Rodeln, Bundespolizistin), Patric Leitner (Rodeln, Bundespolizist), Alexander Resch (Rodeln, Sportsoldat), Simone Hauswald (Biathlon, Sportsoldatin), Kati Wilhelm (Biathlon, Sportsoldatin), Andrea Henkel (Biathlon, Sportsoldatin), Martina Beck (Biathlon, Bundespolizistin), Eric Frenzel (Nordische Kombination, Sportsoldat), Tino Edelmann (Nordische Kombination, Sportsoldat), Björn Kircheisen (Nordische Kombination, Bundespolizist).

99 der 153 deutschen Teilnehmer sind Soldaten, Polizisten oder Zöllner. Die Bundeswehr gibt zur Zeit 30 Millionen Euro für 824 Sportsoldaten aus, das Innen- und das Finanzministerium rund acht Millionen für rund 200 Bundespolizisten und Zöllner.

Vier deutsche Medaillengewinner können sich als Profis bezeichnen: Eisbauchrutscherin Anni Friesinger-Postma, Skispringer Martin Schmitt und die Eiskunstpaarläufer Aljona Savchenko/Robin Szolkowy.

(sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.03.2010, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!