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Frankreich gesteht »Fehleinschätzung«

Kigali. Sechzehn Jahre nach dem Völkermord in Ruanda hat Frankreich schwere Fehleinschätzungen eingestanden. Die internationale Gemeinschaft und Frankreich müßten »über ihre Irrtümer« während dieser Zeit nachdenken, sagte Präsident Nicolas Sarkozy am Donnerstag bei einem Besuch in Ruanda. Die Hutu waren nach dem tödlichen Anschlag auf ihren Präsidenten im April 1994 in den Kampf gegen die Minderheit der Tutsi gezogen, dem rund 800000 Menschen zum Opfer fielen. Ruanda hatte Frankreich vorgeworfen, von den Vorbereitungen zum Genozid gewußt und diesen sogar geschürt zu haben.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.02.2010, Seite 6, Ausland

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