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25.02.2010
- → Ausland
Brown bedauert Zwangsverschickung
London. Der britische Premierminister Gordon Brown hat sich
dafür entschuldigt, daß sein Land bis in die 60er Jahre
Zehntausende Kinder in frühere Kolonien geschickt hat. Er
müsse sich für diese »fehlgeleitete« Politik
entschuldigen, sagte Brown am Mittwoch dem Fernsehsender GMTV. Im
vergangenen Jahrhundert waren insgesamt 150000 Kinder aus armen
britischen Familien teils ohne das Wissen oder das
Einverständnis ihrer Eltern in Commonwealth-Länder wie
Australien gebracht worden. Viele landeten in staatlichen und
kirchlichen Heimen, wo die Kinder und Jugendlichen dann oft
seelisch und körperlich mißhandelt oder sexuell
mißbraucht wurden. (AFP/jW)
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