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Brown bedauert Zwangsverschickung

London. Der britische Premierminister Gordon Brown hat sich dafür entschuldigt, daß sein Land bis in die 60er Jahre Zehntausende Kinder in frühere Kolonien geschickt hat. Er müsse sich für diese »fehlgeleitete« Politik entschuldigen, sagte Brown am Mittwoch dem Fernsehsender GMTV. Im vergangenen Jahrhundert waren insgesamt 150000 Kinder aus armen britischen Familien teils ohne das Wissen oder das Einverständnis ihrer Eltern in Commonwealth-Länder wie Australien gebracht worden. Viele landeten in staatlichen und kirchlichen Heimen, wo die Kinder und Jugendlichen dann oft seelisch und körperlich mißhandelt oder sexuell mißbraucht wurden. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.02.2010, Seite 6, Ausland

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