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19.02.2010
- → Ausland
UN: Lebensmittel für die Ärmsten
Rom. Die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO)
forderte die reichsten Industriestaaten dringend auf, ihre
Milliardenzusagen für Lebensmittelhilfen an ärmste
Länder einzuhalten. Bei ihrem Gipfel im Juli 2009 im
italienischen Aquila hätten die G-8-Staaten insgesamt 20
Milliarden Dollar (knapp 15 Milliarden Euro) an Unterstützung
versprochen, die bislang nicht eingetroffen sei, sagte FAO-Direktor
Jacques Diouf am Donnerstag in Rom. »Wir wollen deshalb Alarm
schlagen.«
Zudem teilte die FAO mit, daß ihrer Ansicht nach die weltweite Fleischproduktion in den nächsten 40 Jahren mehr als verdoppelt werden müsse, »um den wachsenden Bedarf zu decken«. Damit die steigende Nachfrage bedient werden könne, bedürfe es großer Investitionen in der Tierzucht. Die Tierhaltung erbringe derzeit etwa 40 Prozent der weltweiten landwirtschaftlichen Produktion. (AFP/jW)
Zudem teilte die FAO mit, daß ihrer Ansicht nach die weltweite Fleischproduktion in den nächsten 40 Jahren mehr als verdoppelt werden müsse, »um den wachsenden Bedarf zu decken«. Damit die steigende Nachfrage bedient werden könne, bedürfe es großer Investitionen in der Tierzucht. Die Tierhaltung erbringe derzeit etwa 40 Prozent der weltweiten landwirtschaftlichen Produktion. (AFP/jW)
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