Zum Inhalt der Seite

Jesuiten wollen Opfer entschädigen

Berlin. Nachdem sich mittlerweile über 100 Opfer sexueller Übergriffe durch zwei Jesuiten-Pater am Berliner Canisius-Kolleg offenbart haben, erwägt der Orden jetzt Entschädigungszahlungen. Der Sprecher der Jesuiten in Deutschland, Thomas Busch, sagte am Montag in München, man wolle jetzt in Erfahrung bringen, »was die Opfer an Wünschen und Ansprüchen formulieren«. Die von der Schulleitung als Mediatorin beauftragte Rechtsanwältin Ursula Raue wird im Laufe der Woche einen Zwischenbericht erstellen und der Ordensleitung zustellen, hieß es weiter.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.02.2010, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!