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Nordkorea läßt US-Bürger frei

Los Angeles. Ein christlicher US-Aktivist, der sechs Wochen lang in Nordkorea festgehalten worden war, ist wieder in seiner Heimat. Robert Park landete am Samstag in Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien, wie ein Flughafensprecher mitteilte. Der 28jährige US-Bürger nordkoreanischer Abstammung, der in Tucson im US-Bundesstaat Arizona lebt, reiste über die chinesische Hauptstadt Peking aus.

Park hatte nach Angaben von Mitstreitern am 25. Dezember »aus Protest gegen die Unterdrückung in Nordkorea« die Grenze über den gefrorenen Fluß Tumen überschritten und war daraufhin festgenommen worden. Demnach trug Park einen Brief bei sich, in dem er den nordkoreanischen Präsidenten Kim Jong Il aufforderte, politische Gefangene freizulassen, die allgemeine Lage der Menschenrechte zu verbessern und ihm den Rücktritt nahelegte. Die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA hatte am Freitag berichtet, Park habe seinen illegalen Grenzübertritt »aufrichtig bereut«.


(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.02.2010, Seite 7, Ausland

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