-
05.02.2010
- → Ausland
32 Aufständische in Südafghanistan getötet
Kandahar. Soldaten haben im unruhigen Süden Afghanistans nach
offiziellen Angaben 32 Aufständische getötet. Bei dem
gemeinsam von NATO-Truppen und der afghanischen Armee
geführten Einsatz gegen mutmaßliche Taliban in der
Provinz Helmand kamen zudem drei Regierungssoldaten ums Leben, wie
am Donnerstag ein Sprecher der Provinzverwaltung mitteilte. Der
Angriff ereignete sich im Bezirk Nad Ali westlich der
Provinzhauptstadt Laschkar Gar. Die Besatzertruppen bereiten im
Süden Afghanistans derzeit eine Großoffensive vor. Nach
Angaben des Verteidigungsministeriums in Kabul soll der Einsatz in
Helmand von afghanischen Soldaten angeführt werden. Ziel sei
es, die von den Taliban kontrollierten Gebiete
zurückzugewinnen. Es wurde damit gerechnet, daß die
Offensive bereits in wenigen Tagen in der Region Mardscha beginnen
könnte.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland