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Schlimme Nacht

Iserlohn. Um vier Uhr morgens geriet der Ausflug des Eishockeyklubs Iserlohn Roosters endgültig zum Desaster. Auf dem Rückweg vom unnötigen 1: 2 nach Verlängerung bei den Straubing Tigers steckte der Mannschaftsbus im Stau fest. Wegen Glatteis wurde die A 45 in der Nähe von Olpe gesperrt, das Team verbrachte die Nacht auf der Autobahn. Nach sechseinhalb Stunden im Bus stiefelte es um 10.30 Uhr auf eigene Faust zur nächstgelegenen Ausfahrt zu einem Ersatzfahrzeug. Manager Karsten Mende hat auf der sogenannten Sauerlandlinie »die schlimmste Nacht meines Lebens« verbracht. »Wir haben es mit Fassung getragen«, erklärte Top-Scorer Robert Hock. Trainer Ulrich Liebsch sagte die für Mittwoch vorgesehenen Kraftübungen ab. Eistraining war ohnehin unmöglich, da die Eishalle am Seilersee wegen der Schneemassen auf dem Dach gesperrt ist. Deswegen ist auch das Heimspiel am Freitag gegen Kassel gefährdet. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.02.2010, Seite 16, Sport

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