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Mindestlohnurteil stört Post nicht

Düsseldorf. Der Vorstandschef der Deutschen Post, Frank Appel, sieht keine gravierenden Folgen für das Unternehmen durch den gekippten Mindestlohn für Briefträger. »Die Auswirkungen des Mindestlohns auf den Wettbewerb werden signifikant überschätzt«, sagte Appel dem Handelsblatt (Montagausgabe). Das Bundesverwaltungsgericht hatte vor wenigen Tagen die von der Regierung erlassene Mindestlohnverordnung kassiert. Danach hätten auch Rivalen wie TNT und PIN AG den Tarif zahlen müssen, den die Post und die Gewerkschaft ver.di ausgehandelt hatten.

Das wichtigste Thema für die Post in diesem Jahr sei Wachstum, sagte Appel. »Wir werden aber natürlich weiter an der Kostenbasis arbeiten.« Die Post hat laut Handelsblatt ihr bis Mitte 2010 geplantes »Sparprogramm« über eine Milliarde Euro bereits Ende 2009 erreicht. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.02.2010, Seite 5, Inland

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