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Israel weist Vorwürfe zurück

Jerusalem. In einer Antwort auf den UN-Bericht zur Gaza-Offensive hat Israel den Vorwurf der Kriegsverbrechen zurückgewiesen. In dem Dokument, das UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Freitag von einem israelischen UN-Diplomaten übergeben werden sollte, werde auf die »Unabhängigkeit der israelischen Justiz« bei der Überprüfung mutmaßlicher Rechtsverstöße während der Gaza-Offensive vor einem Jahr verwiesen, verlautete aus israelischen Regierungskreisen. Die Armee habe keine Zivilisten vorsätzlich getötet und »alles dafür getan«, internationales Kriegsvölkerrecht zu achten. Die Frist für Israelis und Palästinenser, binnen drei Monaten »glaubwürdige« Untersuchungen zu Menschenrechtsverletzungen einzuleiten, lief am Donnerstag ab. Israel ist der Aufforderung bislang nicht nachgekommen. Während des dreiwöchigen Krieges Anfang vergangenen Jahres waren mehr als 1400 Palästinenser getötet worden, unter ihnen viele Frauen und Kinder. Auf israelischer Seite kamen 13 Menschen ums

Leben. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.01.2010, Seite 7, Ausland

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