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Afghanistan: NATO erschießt einen Imam

Kabul. Soldaten der Internationalen Afghanistan-Truppe (ISAF) haben am Donnerstag angeblich aus Versehen einen Imam erschossen. Der Mann sei bei dem Feuer auf seinen Wagen in der Hauptstadt Kabul getötet worden, hieß es in einer NATO-Erklärung. Der Wagen sei als Gefahr für einen NATO-Konvoi wahrgenommen worden, daher sei das Auto beschossen worden. Anschließend habe sich herausgestellt, daß es sich um einen Zivilisten gehandelt habe. Er bedauere den Tod des Mannes außerordentlich, erklärte ISAF-Sprecher Eric Tremblay. Der Vorfall werde genau untersucht. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.01.2010, Seite 2, Ausland

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