-
26.01.2010
- → Ausland
»Chemi-Ali« im Irak hingerichtet
Bagdad. Die irakische Regierung gab am Montag die Hinrichtung des
als »Chemie-Ali« bekannten Cousins des früheren
Präsidenten Saddam Hussein bekannt. Hassan Al Madschid, der
wegen eines Giftgas-Angriffs zum Tode verurteilt worden war, wurde
am selben Tag erhängt. Bei den Attacken auf die
überwiegend von Kurden bewohnte nordirakische Stadt
Halabdscha sind 1988 schätzungsweise 5600 Menschen
getötet worden.
Bei Autobombenanschlägen auf drei Hotels im stark gesicherten Regierungsviertel von Bagdad kamen am Montag mindestens 31 Menschen ums Leben, mehr als 80 wurden verletzt. (apn/jW)
Bei Autobombenanschlägen auf drei Hotels im stark gesicherten Regierungsviertel von Bagdad kamen am Montag mindestens 31 Menschen ums Leben, mehr als 80 wurden verletzt. (apn/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
