Zum Inhalt der Seite

Nord- und Südkorea: Spannung verschärft

Seoul. Die Kriegsrhetorik zwischen Nord- und Südkorea hat sich am Sonntag weiter verschärft. Nach der Warnung aus Seoul vor einem Präventivschlag gegen einen angeblich drohenden Atomangriff aus Pjöngjang erklärte der nordkoreanische Generalstab, dies würde als Beginn eines Krieges betrachtet. »Unsere revolutionären Streitkräfte werden das südkoreanische Szenario eines ›Präventivschlags‹ als eine offene Kriegserklärung betrachten». In der vergangenen Woche hatte der südkoreanische Verteidigungsminister erklärt, einen Präventivschlag zu starten, wenn es klare Anzeichen für die Vorbereitung eines nordkoreanischen Angriffs mit Atomwaffen gebe. (apn/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 25.01.2010, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!