Zum Inhalt der Seite

Juschtschenko räumt Wahlniederlage ein

Kiew. Der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko hat seine Wahlniederlage vom Sonntag eingeräumt. »Als Staatschef akzeptiere ich den Willen des ukrainischen Volkes«, sagte er am Mittwoch vor Journalisten in Kiew. »Das Wichtigste ist, daß der Wahlgang frei, demokratisch und gesetzeskonform war.« Juschtschenko kam nach dem am Dienstag abend veröffentlichten amtlichen Endergebnis auf nur 5,45 Prozent. Bei der Stichwahl am 7. Februar treten der prorussische Opposi­tionskandidat Viktor Janukowitsch und Ministerpräsidentin Julia Timoschenko gegeneinander an. Bei dem ersten Wahlgang am Sonntag erhielt Janukowitsch 35,32 Prozent, Timoschenko kam auf 25,05 Prozent. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.01.2010, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!