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21.01.2010
- → Feuilleton
Preis I
Terézia Mora erhält den mit 15000 Euro dotierten
Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert-Bosch-Stiftung 2010. Die
Förderpreise in Höhe von jeweils 7000 Euro gehen an Abbas
Khider und Nino Haratischwili. Mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis
ehrt die Robert-Bosch-Stiftung seit 1985 herausragende literarische
Leistungen in deutscher Sprache, verfaßt von Autorinnen und
Autoren, deren Muttersprache oder kulturelle Herkunft nicht die
deutsche ist. Damit ist dieser im literarischen Leben des
deutschsprachigen Raums etablierte Preis der einzige seiner Art in
Deutschland. Die Preise werden am 4. März 2010 in der
Allerheiligen Hofkirche der Münchner Residenz verliehen.
Abbas Khider wurde 1973 in Bagdad (Irak) geboren und lebt seit 2000 in Deutschland. Den Preis erhält er für seinen 2008 erschienenen ersten Roman »Der falsche Inder« (Edition Nautilus). »In immer neuen Erzählanläufen schildert sein lapidar und unsentimental erzählter Text die abenteuerliche Flucht des jungen Rasul Hamid aus dem Land des Diktators Saddam Hussein. In mehreren nordafrikanischen und europäischen Ländern schlägt er sich als Hauslehrer, Gelegenheitsarbeiter oder Kellner durch. Abbas Khiders tragikomischer, oft sogar burlesker Roman ist ein wirklichkeitsnahes, modernes Flüchtlingsmärchen über ein ernstes und bewegendes, seit Jahren aktuelles politisches Thema«, so die Jury über ihre Entscheidung. (AFP/jW)
Abbas Khider wurde 1973 in Bagdad (Irak) geboren und lebt seit 2000 in Deutschland. Den Preis erhält er für seinen 2008 erschienenen ersten Roman »Der falsche Inder« (Edition Nautilus). »In immer neuen Erzählanläufen schildert sein lapidar und unsentimental erzählter Text die abenteuerliche Flucht des jungen Rasul Hamid aus dem Land des Diktators Saddam Hussein. In mehreren nordafrikanischen und europäischen Ländern schlägt er sich als Hauslehrer, Gelegenheitsarbeiter oder Kellner durch. Abbas Khiders tragikomischer, oft sogar burlesker Roman ist ein wirklichkeitsnahes, modernes Flüchtlingsmärchen über ein ernstes und bewegendes, seit Jahren aktuelles politisches Thema«, so die Jury über ihre Entscheidung. (AFP/jW)
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