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Otto profitiert von Quelle-Pleite

Hamburg. Der Hamburger Otto-Versand hat im Jahr der Quelle-Pleite den Umsatz um mehr als zehn Prozent auf knapp zwei Milliarden Euro gesteigert. »Wir hatten ein extrem gutes Jahr«, sagte Vorstandssprecher Rainer Hillebrand am Montag in Hamburg. Er führte das Wachstum aber nicht allein auf das Ende des Konkurrenten, sondern auch auf massive Investitionen zurück.

Der Versandhändler wird im Ende Februar endenden Geschäftsjahr zum ersten Mal mehr als eine Milliarde Euro im Onlinegeschäft umsetzen, 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Für das Jahr 2010/2011 will Otto »an die Umsatzdynamik des Jahres 2009 anknüpfen«, so Hillebrand.

(apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.01.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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