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Evangelische Kirche verliert im Osten

Magdeburg. Die Evangelische Kirche in Ostdeutschland hat seit 1998 jedes fünfte Mitglied verloren. Gegenwärtig gehörten ihr noch rund 880000 Gläubige an, sagte die Präsidentin des Landeskirchenamtes, Brigitte Andrae, am Donnerstag abend in Magdeburg. Als wichtigste Ursache für diese Entwicklung bezeichnete sie den demographischen Wandel in Ostdeutschland. Neben einem Rückgang der Geburtenzahlen komme in Sachsen-Anhalt die Abwanderung junger Familien in den Westen hinzu. Insgesamt hätten in den vergangenen zehn Jahren etwa 55000 Frauen und Männer ihrer Kirchgemeinde den Rücken gekehrt.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.01.2010, Seite 4, Inland

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