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Versöhnung

München. Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München, hat in diesem Jahr viel Gutes gesagt, zum Beispiel: »Wenn Jürgen [Klinsmann, Red.] der Obama des deutschen Fußballs ist, dann bin ich Mutter Teresa.« In der Mittwochausgabe des Münchner Merkur hat Hoeneß das Jahr versöhnlich ausklingen lassen und dem »Luca alles Gute in Italien« gewünscht. Der Stürmer Luca Toni wird demnach zum Jahreswechsel an den AS Rom verkauft. Er durfte sich beleidigt fühlen von der Art, in der ihm Hoeneß alles Gute wünschte: »Ich hoffe, er spielt beim AS Rom jetzt noch eine super Rückrunde, daß er viele Tore schießt, zur WM darf und danach auch einen Anschlußvertrag bekommt.« (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.12.2009, Seite 16, Sport

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