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Perus Präsident droht mit Neuwahl

Lima. Der peruanische Präsident Alan García hat den Abgeordneten des Kongresses mit einer Auflösung des Parlaments gedroht. Hintergrund ist die Weigerung der Legislative, ein vom Staatschef betriebenes Projekt zu unterstützen, wonach jeweils nach der halben Amtszeit die Hälfte der Kongreßabgeordneten neugewählt werden soll. García sagte, seine Regierung erwäge, die Vertrauensfrage zu stellen. Wenn die Parlamentarier der Regierung nicht das Vertrauen aussprächen, würde er zurücktreten, wodurch auch automatisch das Parlament aufgelöst würde und Neuwahlen stattfinden müßten.

(PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.12.2009, Seite 7, Ausland

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