-
23.12.2009
- → Inland
Piloten brechen Tarifgespräche ab
Frankfurt/Main. Die Vereinigung Cockpit (VC) hat die
Tarifverhandlungen für die Lufthansa-Piloten für
gescheitert erklärt. Anfang Januar komme es zur Urabstimmung,
sagte VC-Sprecher Jörg Handwerg am Dienstag der
Nachrichtenagentur APD. Da diese etwa vier Wochen dauern werde, sei
ein Streik bei der größten deutschen Fluggesellschaft
frühestens im Februar möglich. In den Gesprächen
geht es um die Vergütung und die Arbeitszeiten der rund 4500
Piloten bei der Lufthansa AG und LH-Cargo. Handwerg sagte, das
Unternehmen fordere Zugeständnisse im Rahmen seines
Sparprogramms. Eine Lufthansa-Sprecherin wollte sich zu
inhaltlichen Fragen der Verhandlungen nicht äußern. Sie
bestätigte lediglich, daß die Vereinigung Cockpit die
Gespräche abgebrochen habe. (APD/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
