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Protest in Kopenhagen

Foto: AP
Die afrikanischen Staaten verweigern die Fortsetzung der Verhandlungen auf der Welt-Klimakonferenz in Kopenhagen. Der Leiter der afrikanischen Delegation, der Algerier Kamel Djemouai, warf der Konferenzleitung und den Industriestaaten am Morgen vor, das Kyoto-Protokoll aufgeben zu wollen. Der Start der Hauptsitzung wurde verschoben. Umweltorganisationen unterstützten die Forderung Afrikas nach einer zweiten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls. »Afrika hat die Reißleine gezogen, um zu vermeiden, daß der Zug am Ende der Woche gegen die Wand fährt«, sagte Jeremy Hobbs von Oxfam International. Das Foto zeigt Demonstranten in Kopenhagen, die für offene Grenzen und gegen die Militärindustrie protestieren. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.12.2009, Seite 2, Ausland

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