Zum Inhalt der Seite

Zivilpolizist schießt Jugendlichen an

Berlin. Ein Polizist in Zivilkleidung ist in der Nacht zum Sonntag in Berlin-Friedrichshain angegriffen worden und hat in der Folge einem 19jährigen gezielt ins Bein geschossen. Laut Polizei wurde der Beamte von fünf jungen Männern attackiert und verletzt, woraufhin er zunächst einen Warnschuß abgegeben und danach auf den Jugendlichen geschossen habe. Der 19jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Einen politischen Hintergrund des Angriffs auf den Beamten schloß ein Polizeisprecher aus.

Am Wochenende brannten in Berlin-Friedrichshain erneut zwei Autos, außerdem wurden Farbeier auf eine Bankfiliale in Charlottenburg geworfen. Der Staatsschutz ermittelt, verletzt wurde niemand.

(AP/ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.12.2009, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!