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Anschläge in Berlin und Hamburg

Berlin/Hamburg. Im Berliner Stadtteil Alt-Treptow warfen Unbekannte in der Nacht zum Freitag drei Molotowcocktails, mit Farben gefüllte Flaschen und Pflastersteine auf die Berliner Außenstelle des Bundeskriminalamts (BKA), wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte. Die Brandsätze, verursachten aber keinen größeren Schaden. Menschen wurden nicht verletzt.

In derselben Nacht wurden mehr als ein Dutzend Gebäude mit Farbe »markiert«. Darunter sollen laut Bekennerschreiben das Axel-Springer-Haus, die Vattenfall-Kundenzentrale und das Einkaufszentrum Alexa sein sowie die Büros der CDU-Steglitz-Zehlendorf und der SPD-Bundestagsabgeordneten Petra Merkel. Die Parteibüros waren laut einem Bekennerschreiben das Ziel, um Abgeordnete zu markieren, »die den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan unterstützen«. Die weiteren Gebäude waren offenbar im Visier von Umweltschützern, die im Vorfeld des Klimagipfels in Kopenhagen auf sich aufmerksam machen wollten.
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In Hamburg haben mehrere Vermummte am Donnerstagabend eine Polizeiwache attackiert. Wie ein Polizeisprecher erklärte, hätten etwa zehn Täter mit Steinen mehrere Fensterscheiben eines Polizeikommissariats im Schanzenviertel eingeworfen und einen Streifenwagen angezündet.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.12.2009, Seite 4, Inland

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