Zum Inhalt der Seite

Bekennerbrief in Rußland aufgetaucht

Moskau. Zu dem Bombenanschlag auf den Schnellzug von Moskau nach St. Petersburg mit mindestens 26 Toten haben sich tschetschenische Rebellen bekannt. Die den Aufständischen nahestehende Website Kavkazcenter veröffentlichte am Mittwoch einen Bekennerbrief, der Rebellenführer Doku Umarow zugeschrieben wurde. Darin hieß es, der Sprengstoffanschlag auf den »Newski Expreß« am Freitag sei auf Umarows Befehl hin verübt worden. Am Sonnabend war es auf der selben Strecke zu einer erneuten Explosion gekommen, bei der der Leiter der Ermittlungskommission verletzt wurde.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 03.12.2009, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!