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Neonazis: VS leugnet Mitwisserschaft
Berlin/Soltau. Im Prozeß gegen sieben mutmaßliche
Betreiber eines rechtsextremen Internet-Radios vor dem Berliner
Landgericht ist am Donnerstag der Präsident des
niedersächsischen Verfassungsschutzes (VS), Günter
Heiß, als Zeuge gehört worden. Unter den Angeklagten ist
eine Frau aus Soltau, die für die Behörde seit Oktober
2008 als Spitzel tätig war. Nach Aussage des
Behördenleiters gehörte die Radiotätigkeit der
Angeklagten nicht zu ihrem Aufgabenbereich. Die 31jährige Frau
hatte zu Prozeßbeginn ausgesagt, sie sei davon ausgegangen,
ihr Handeln sei von der Behörde genehmigt. In dem seit einer
Woche laufenden Verfahren müssen sich zwei Frauen und
fünf Männer wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung,
Volksverhetzung sowie Verwendens von Kennzeichen
verfassungswidriger Organisationen verantworten.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
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