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Städte und Klimawandel

Die Mehrheit aller Nationalregierungen hat noch keine Strategie, die Ausrichtung ihrer Städte auf nachhaltigen Klimaschutz zu fördern. Weltweit gehen rund 70 Prozent aller CO2-Emissionen auf das Konto von Städten. Nur durch ein Querschnittsressort auf Regierungsebene, das die Klimarelevanz jeder Regierungsentscheidung mit Blick auf die Städte notfalls korrigieren könne, wäre zu gewährleisten, daß Regierungen und Städte beim Klimaschutz aneinander vorbeiarbeiten. Dies ist das Ergebnis der Kommission »Städte und Klimawandel« des World Future Council, das am 19./20. 11. in Hamburg tagte. »Vor allem in den Entwicklungsländern ist Armutsbekämpfung und Bildung für den Klimaschutz ebenso wichtig wie der Ausbau Erneuerbarer Energien, da das drohende Weltbevölkerungswachstum jeden Klimaschutzplan zunichte machen kann«, formulierte das 20köpfige Gremium in einer abschließenden Erklärung. Zu seinen Mitgliedern gehören der Präsident der Naturschutzorganisation IUCN, Ashok Khosla, der Leiter der Klimaabteilung der UN-Organisation UN-Habitat, Nicholas You, und diverse Architekten. (ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2009, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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