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Berlusconi-Prozeß vertagt

Rom. Aufgrund seiner Teilnahme am Welternährungsgipfels muß sich Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi erst Mitte Januar in einem Prozeß wegen Bilanzfälschung und Steuerhinterziehung vor Gericht verantworten. Nach italienischen Medienberichten akzeptierten die Richter in Mailand, daß Berlusconi bei der für Montag angesetzten Verhandlung wegen des Gipfels in Rom aus »rechtmäßigen« Gründen verhindert gewesen sei. Der Prozeß sei auf den 18. Januar verschoben worden. Berlusconis Konzern Mediaset wird vorgeworfen, durch den überteuerten Handel mit Filmrechten schwarze Kassen im Ausland angelegt zu haben.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.11.2009, Seite 7, Ausland

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