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17.11.2009
- → Ausland
Berlusconi-Prozeß vertagt
Rom. Aufgrund seiner Teilnahme am Welternährungsgipfels
muß sich Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi
erst Mitte Januar in einem Prozeß wegen Bilanzfälschung
und Steuerhinterziehung vor Gericht verantworten. Nach
italienischen Medienberichten akzeptierten die Richter in Mailand,
daß Berlusconi bei der für Montag angesetzten
Verhandlung wegen des Gipfels in Rom aus
»rechtmäßigen« Gründen verhindert
gewesen sei. Der Prozeß sei auf den 18. Januar verschoben
worden. Berlusconis Konzern Mediaset wird vorgeworfen, durch den
überteuerten Handel mit Filmrechten schwarze Kassen im Ausland
angelegt zu haben.
(AP/jW)
(AP/jW)
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