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Rückkehr zur Normalität

Quito. Die Regierungen Kolumbiens und Ecuadors haben bei Gesprächen unter Vermittlung der Organisation Amerikanischer Staaten vereinbart, bis zum 15. November wieder Geschäftsträger für ihre Botschaften ins jeweilige Nachbarland zu entsenden. Damit sind beide Länder einer Wiederaufnahme der seit dem 3. März 2008 unterbrochenen diplomatischen Beziehungen einen entscheidenden Schritt nähergekommen. Ecuador hatte seine Diplomaten abberufen, nachdem Truppen Kolumbiens auf ecuadorianischem Territorium ein Lager der Guerilla angegriffen hatten. Bei dem Überfall, das Südamerika an den Rand eines Krieges gebracht hatte, war auch der internationale Sprecher der kolumbianischen FARC, Raúl Reyes, getötet worden. (PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.11.2009, Seite 6, Ausland

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