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Parlamentswahlen in Niger

Niamey. Begleitet von internationaler Kritik haben im westafrikanischen Niger am Dienstag morgen Parlamentswahlen begonnen. Insgesamt waren sechs Millionen Bürger zur Wahl aufgerufen, Polizisten und Soldaten hatten bereits am Montag ihre Stimmen abgegeben. Präsident Mamadou Tandja hatte Ende Mai das Parlament aufgelöst, um den Weg zu einem umstrittenen Verfassungsreferendum zu ebnen. Mit der Anfang August abgehaltenen Volksbefragung sicherte er sich eine Verlängerung seiner eigentlich im Dezember auslaufenden Amtszeit bis 2012. Die Opposi­tion rief zum Boykott des Urnengangs auf.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.10.2009, Seite 6, Ausland

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