Zum Inhalt der Seite

Attentat auf Campus in Pakistan

Islamabad. Zwei Selbstmordattentäter haben sich auf dem Campus einer islamischen Universität in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad in die Luft gesprengt und vier Menschen mit in den Tod gerissen. Ziel der Anschläge am Dienstag waren nach Polizeiangaben die Fakultät für islamisches Recht und eine Frauen-Cafeteria.

Mindestens 18 Menschen seien teils schwer verletzt worden. Vorerst bekannte sich niemand zu der Tat. Der Präsident der Universität, Ansar Hussain Siddiqui, machte Widerstandsgruppen verantwortlich, die von der jüngsten Offensive der Streitkräfte gegen die Taliban ablenken wollten. »Sie versuchen, in der Hauptstadt Panik zu verbreiten«, sagte er zu Medienvertretern.(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.10.2009, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!