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Protest gegen Dumpinglöhne
Essen. Neben Gewerkschaften protestieren jetzt auch Politiker und
Kirchengruppen gegen die schlechtere Bezahlung in den neuen
Schlecker-XL-Filialen. »Das Vorhaben der Firma Anton
Schlecker, Mitarbeiter zu entlassen und zu schlechteren Konditionen
bei einer Tochterfirma wieder einzustellen, ist eine echte
Schande«, sagte Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister
Karl-Josef Laumann (CDU) der in Essen erscheinenden Neue Ruhr/Neue
Rhein Zeitung (Dienstagausgabe). Er erwarte, daß sich ein so
großes Unternehmen an Tarifverträge halte.
SPD-Landesschefin Hannelore Kraft hatte sich unlängst am
Protest gegen die XL-Filiale im münsterländischen
Everswinkel beteiligt.
Schlecker beschäftigt die Mitarbeiter der neuen XL-Filialen nicht zu den Konditionen des Einzelhandelstarifvertrags, sondern über eine Zeitarbeitsfirma, die einen Dumpinglohntarifvertrag mit einer christlichen Gewerkschaft abgeschlossen hat. Laut ver.di bedeutet das für die Betroffenen Lohneinbußen von rund 50 Prozent. Bundesweit hat Schlecker nach Gewerkschaftsangaben bislang rund 130 XL-Filialen eröffnet. Für jedes neue XL-Geschäft würden drei bis fünf kleinere Filialen« geschlossen. (ddp/jW)
Schlecker beschäftigt die Mitarbeiter der neuen XL-Filialen nicht zu den Konditionen des Einzelhandelstarifvertrags, sondern über eine Zeitarbeitsfirma, die einen Dumpinglohntarifvertrag mit einer christlichen Gewerkschaft abgeschlossen hat. Laut ver.di bedeutet das für die Betroffenen Lohneinbußen von rund 50 Prozent. Bundesweit hat Schlecker nach Gewerkschaftsangaben bislang rund 130 XL-Filialen eröffnet. Für jedes neue XL-Geschäft würden drei bis fünf kleinere Filialen« geschlossen. (ddp/jW)
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