Zum Inhalt der Seite

Quelle-Betriebsrat hofft auf Käufer

Nürnberg. Der Quelle-Betriebsrat erhofft sich in den kommenden Tagen Klarheit über potentielle Käufer für das insolvente Unternehmen. Gesamtbetriebsrats-Chef Ernst Sindel sagte gegenüber AP am Montag, er rechne in den kommenden zwei bis drei Tagen mit Informationen über den Ausgang des Bieterverfahrens. Das Insolvenzverfahren für den Pleitekonzern Arcandor, zu dem neben der Versandhandelssparte auch die Warenhauskette Karstadt gehört, war am 1. September vom Essener Amtsgericht offiziell eröffnet worden. Bei Quelle rollt in diesen Tagen die Kündigungswelle. Rund 3700 Quelle- und Primondo-Mitarbeiter müssen das Unternehmen verlassen, etwa 450 Quelle-Angestellte wurden bereits zum 1. Oktober freigestellt.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.10.2009, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!