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IAB-Chef kritisiert Koalitionspläne

Hamburg. Der Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit, Joachim Möller, hat den Plan der schwarz-gelben Koalition, »sittenwidrige Löhne« gesetzlich zu verbieten, als nicht ausreichend bezeichnet. Gegenüber Zeit online kritisierte er, daß die geplante Regelung – anders als ein gesetzlicher Mindestlohn – wenig transparent und womöglich mit hohem administrativen Aufwand verbunden sei. So müßten die Beschäftigten weiterhin gegen ihre Unternehmen klagen, um einen besseren Lohn durchzusetzen. In manchen Branchen würden durch das Gesetz Löhne für sittenkonform erklärt, die in absoluten Zahlen »sehr niedrig« seien, sagte der IAB-Chef.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.10.2009, Seite 4, Inland

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