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16.10.2009
- → Sport
Handball: Bitterer Sieg
Wetzlar. Für die Fußballmänner ist die
Qualifikation geschafft, für die Handballfrauen fängt sie
jetzt erst an. Der Auftakt der EM-Qualifikation gegen Slowenien ist
gelungen. Ergebnis: ein deutlicher 27:10 (10:10)-Sieg. Trotzdem ist
der Bundestrainer Rainer Osmann nicht zufrieden. »In den
ersten 30 Minuten haben wir nicht das umgesetzt, was wir wollten.
Darüber müssen wir sprechen. Zwar stand die Abwehr das
gesamte Spiel gut, aber der Angriff war mangelhaft«, sagte
der Coach im Anschluß. Erst eine deutliche
Leistungssteigerung in den letzten 20 Spielminuten hatte dafür
gesorgt, daß die Auswahl den ersten Schritt in Richtung EM
2010 in Norwegen und Dänemark machen konnte. Die Deutschen
müssen sich noch gewaltig steigern, wenn sie an den Erfolg bei
der WM 2007 in China anknüpfen wollen. Das weiß auch
Osmann. »Wir haben zum Teil noch große Abstände zu
den Top-Mannschaften, die wir bis zur WM aufarbeiten
müssen«, sagte der 59jährige.
Bevor sich die Deutschen mit den Topteams messen dürfen, steht am kommenden Sonntag zunächst eine weitere Pflichtaufgabe auf dem Programm. Dann muß der WM-Dritte von 2007 im nächsten EM-Qualifikationsspiel in Lignano gegen Italien antreten. Gegen die Squadra Azzurra gilt die DHB-Auswahl erneut als klarer Favorit. In dieser Rolle fühlen sich die Deutschen, die auch in Italien ohne die schwangere Spielführerin Grit Jurack und die verletzte Nadine Krause auskommen müssen, allerdings nicht sonderlich wohl. »Wenn wir als Favorit in ein Spiel gehen, sind wir nicht so gefestigt«, meint Osmann, der seine Schützlinge in die Pflicht nimmt: »Fortschritt ist kein Selbstläufer, sondern nur mit Training erreichbar. Da sind die Nationalspielerinnen auch in Eigeninitiative gefordert«.
Gefordert sind die deutschen Frauen in der EM-Qualifikation bis Ende Mai 2010. Dann muß das DHB-Team in der Gruppe 4 zu den beiden besten Mannschaften gehören, um sich die Teilnahme am EM-Turnier vom 9. bis 19. Dezember 2010 in Skandinavien zu sichern.
(sid/jW)
Bevor sich die Deutschen mit den Topteams messen dürfen, steht am kommenden Sonntag zunächst eine weitere Pflichtaufgabe auf dem Programm. Dann muß der WM-Dritte von 2007 im nächsten EM-Qualifikationsspiel in Lignano gegen Italien antreten. Gegen die Squadra Azzurra gilt die DHB-Auswahl erneut als klarer Favorit. In dieser Rolle fühlen sich die Deutschen, die auch in Italien ohne die schwangere Spielführerin Grit Jurack und die verletzte Nadine Krause auskommen müssen, allerdings nicht sonderlich wohl. »Wenn wir als Favorit in ein Spiel gehen, sind wir nicht so gefestigt«, meint Osmann, der seine Schützlinge in die Pflicht nimmt: »Fortschritt ist kein Selbstläufer, sondern nur mit Training erreichbar. Da sind die Nationalspielerinnen auch in Eigeninitiative gefordert«.
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Gefordert sind die deutschen Frauen in der EM-Qualifikation bis Ende Mai 2010. Dann muß das DHB-Team in der Gruppe 4 zu den beiden besten Mannschaften gehören, um sich die Teilnahme am EM-Turnier vom 9. bis 19. Dezember 2010 in Skandinavien zu sichern.
(sid/jW)
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