-
06.10.2009
- → Sport
Fußball
Polens Sportminister zurückgetreten
Warschau. Rund drei Jahre vor der Fußball-EM 2012 im eigenen Land hat Polens Sportminister Miroslaw Drzewiecki seinen Rücktritt erklärt. Das bisherige Regierungsmitglied begründete seine Entscheidung als Schutzmaßnahme für das EM-Turnier und weitere Projekte in seinem Ressort, nachdem innenpolitisch seine Vorgehensweise im Zusammenhang mit einem Gesetzentwurf für die Besteuerung von Glücksspiel-Betreibern zu massiver Kritik geführt hatte. »Die Vorwürfe gegen meine Person sind nicht gerechtfertigt, aber ich darf nicht zulassen, daß die gegenwärtige Situation die Vorbereitungen auf die EM 2012 beeinträchtigt«, erklärte Drzewiecki.(sid/jW)
Einmannschaft
Madrid. Cristiano Ronaldo, der zu Saisonbeginn für 94 Millionen Euro vom englischen Meister Manchester United nach Madrid gewechselt war, fiel wegen einer Knöchelverletzung bei dem Spitzenspiel gegen den Tabellendritten FC Sevilla aus. Das Resultat: 1:2 und somit auch die erste Saisonpleite. Das erste Mal ohne den Portugiesen, und schon muß man die Tabellenführung an Erzrivalen Barcelona abgeben. Dieser Mann ist jeden Penny wert.(sid/jW)
Trost von Rost
Berlin. Unmittelbar nach dem Spiel verschwand Hertha-Torhüter Sascha Burchert wortlos in die Kabine, und auch die Zeitungslektüre am nächsten Morgen dürfte ihm die Sprache verschlagen haben. Die Bilder der zwei folgenschweren Hechtsprünge des »Torwart-Trottels« beim 1:3 gegen den Hamburger SV prangten auf vielen Berliner Tageszeitungen. Der Alptraum eines jeden Torhüters – Sascha Burchert hat ihn bereits mit 19 Jahren in seinem zweiten Bundesligaspiel erlebt. HSV-Keeper Frank Rost zeigte Mitgefühl und tröstete den Unglücksraben noch auf dem Platz.(sid/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Sport