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UN-Vollversammlung begann in New York

New York. Am Sitz der Vereinten Nationen hat am Mittwoch die jährliche Generaldebatte der UN-Vollversammlung begonnen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon rief zum Auftakt die Mitgliedsstaaten auf, sich den Herausforderungen zu stellen, die der Klimawandel, die Bedrohung durch Atomwaffen sowie die weltweit wachsende Armut darstellen, und sie gemeinsam zu bewältigen.

Als erster von zahlreichen Staats- und Regierungschefs ergriff Brasiliens Präsident Luiz Inácio »Lula« da Silva das Wort. Er kritisierte die Aufrechterhaltung des Embargos gegen Kuba und forderte die sofortige Rückkehr von Manuel Zelaya in das Präsidentenamt von Honduras. Mit Blick auf die Weltwirtschaftskrise sagte Lula, es könne nicht sein, daß Arbeiter, Arme und Entwicklungsländer den Preis für die ungezügelte Spekulation tragen müßten.
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US-Präsident Barack Obama forderte eine neue Ära der Zusammenarbeit: »Diejenigen, die früher Amerika für Alleingänge gerügt haben, können nun nicht einfach nur herumstehen und darauf warten, daß Amerika die Probleme der Welt allein löst«. Um eine friedliche und prosperierende Zukunft zu sichern, seien vier Voraussetzungen notwendig: nukleare Abrüstung, die Förderung von Frieden und Sicherheit, die Rettung der Erde und die Sicherung einer Weltwirtschaft, die allen Menschen eine Chance biete. Er bekräftigte seine Forderung an Israel nach einem Siedlungsstopp in den Palästinensergebieten.

(AFP/AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.09.2009, Seite 2, Ausland

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