Zum Inhalt der Seite

Erzieherinnen auf der Straße

Berlin. Mit einer Protestkundgebung von Erzieherinnen vor dem Roten Rathaus sind am Dienstag in Berlin die sogenannten Kindertage beendet worden. Unter dem Motto »Auf die Kleinen kommt es an – mehr Zeit für Bildung in Berliner Kindertagesstätten« forderten sie gemeinsam mit Eltern und Kindern günstigere Arbeitszeiten für das Kita-Personal und zusätzliche Stellen. Zuvor waren die 10 000 Teilnehmer in einem Sternmarsch von vier Treffpunkten aus vor den Berliner Regierungssitz gezogen. Veranstaltet wurden die zwei Wochen dauernden Kindertage vom Berliner Kitabündnis. In der Abschlußerklärung forderte das Bündnis vor allem deutlich mehr Personal für die Einrichtungen. (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.09.2009, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!