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Bolivien kündigt USAID-Programme

La Paz. Der bolivianische Entwicklungsminister Noel Aguierre gab am Sonntag bekannt, zwei von der US-amerikanischen Entwicklungsbehörde USAID betriebene Programme zu kündigen. Aguierre bestätigte gegenüber lokalen Medien, daß er bereits Anfang August in einem Brief an USAID einen »Prozeß der Neuordnung aller entwicklungspolitischen Kooperationen mit den USA« angekündigt habe. Die beiden betroffenen Projekte haben einen Umfang von 14 Millionen Dollar. Hintergrund für die Maßnahme bilden unter anderem Vorwürfe gegen USAID, die Wahlkampagne der beiden rechten Oppositionspolitiker Manfredo Reyes Villa und Leopoldo Fernández finanziert zu haben. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2009, Seite 6, Ausland

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