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22.09.2009
- → Kapital & Arbeit
HSH Nordbank verschenkte Millionen
Hamburg. Die angeschlagene HSH Nordbank hat laut einem
Rundfunkbericht 45 Millionen Dollar (über 30 Millionen Euro)
an die US-Investmentbank Goldman Sachs gezahlt, obwohl sie nicht
dazu verpflichtet war. Die HSH-Rechtsabteilung und eine
internationale Anwaltskanzlei hätten festgestellt, daß
die entsprechenden Ansprüche von Goldman Sachs verfallen
waren, berichtete NDR Info am Montag. In Bankkreisen sei die
Zahlung als Geschenk bezeichnet worden. Goldman Sachs hatte sich
den Angaben zufolge bei der HSH gegen Kreditausfälle von
Lehman Brothers versichert, eine Frist, in der Ansprüche
hätten angemeldet werden müssen, jedoch um mehr als drei
Wochen verpaßt.
Die HSH mußte 2008 vom Staat mit Milliardenbeihilfen gerettet werden. Sie bestätigte den Bericht, wies aber den Verdacht der Fahrlässigkeit zurück. Der Fall sei juristisch umstritten gewesen, sagte ein HSH-Sprecher.(AFP/AP/jW)
Die HSH mußte 2008 vom Staat mit Milliardenbeihilfen gerettet werden. Sie bestätigte den Bericht, wies aber den Verdacht der Fahrlässigkeit zurück. Der Fall sei juristisch umstritten gewesen, sagte ein HSH-Sprecher.(AFP/AP/jW)
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