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HSH Nordbank verschenkte Millionen

Hamburg. Die angeschlagene HSH Nordbank hat laut einem Rundfunkbericht 45 Millionen Dollar (über 30 Millionen Euro) an die US-Investmentbank Goldman Sachs gezahlt, obwohl sie nicht dazu verpflichtet war. Die HSH-Rechtsabteilung und eine internationale Anwaltskanzlei hätten festgestellt, daß die entsprechenden Ansprüche von Goldman Sachs verfallen waren, berichtete NDR Info am Montag. In Bankkreisen sei die Zahlung als Geschenk bezeichnet worden. Goldman Sachs hatte sich den Angaben zufolge bei der HSH gegen Kreditausfälle von Lehman Brothers versichert, eine Frist, in der Ansprüche hätten angemeldet werden müssen, jedoch um mehr als drei Wochen verpaßt.

Die HSH mußte 2008 vom Staat mit Milliardenbeihilfen gerettet werden. Sie bestätigte den Bericht, wies aber den Verdacht der Fahrlässigkeit zurück. Der Fall sei juristisch umstritten gewesen, sagte ein HSH-Sprecher.(AFP/AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2009, Seite 1, Kapital & Arbeit

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