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Ostafrika: UN warnt vor Hungersnot

Rom. Schlechte Ernteerträge, Konflikte und Flüchtlingsströme werden die aktuelle Hungersnot am Horn von Afrika nach UN-Angaben weiter verschlimmern. Wie die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) am Montag mitteilte, seien in der gesamten Region schon jetzt fast 20 Millionen Menschen auf Lebensmittelhilfe angewiesen, und es dürften bald noch mehr sein. Nach dem Bericht seien in Somalia ausbleibende Niederschläge und die »verworrene politische Lage« dafür verantwortlich, daß etwa die Hälfte der Bevölkerung nicht genug zu essen habe. Im Norden von Uganda wird schon das vierte Mal in Folge wegen der anhaltenden Dürre eine schlechte Ernte erwartet, so daß nur etwa die Hälfte des notwendigen Getreides vorhanden ist. Für Kenia wird ein Rückgang der Mais-Ernte um fast 30 Prozent prognostiziert. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2009, Seite 1, Ausland

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