-
22.09.2009
- → Ausland
Ostafrika: UN warnt vor Hungersnot
Rom. Schlechte Ernteerträge, Konflikte und
Flüchtlingsströme werden die aktuelle Hungersnot am Horn
von Afrika nach UN-Angaben weiter verschlimmern. Wie die
UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) am
Montag mitteilte, seien in der gesamten Region schon jetzt fast 20
Millionen Menschen auf Lebensmittelhilfe angewiesen, und es
dürften bald noch mehr sein. Nach dem Bericht seien in Somalia
ausbleibende Niederschläge und die »verworrene
politische Lage« dafür verantwortlich, daß etwa
die Hälfte der Bevölkerung nicht genug zu essen habe. Im
Norden von Uganda wird schon das vierte Mal in Folge wegen der
anhaltenden Dürre eine schlechte Ernte erwartet, so daß
nur etwa die Hälfte des notwendigen Getreides vorhanden ist.
Für Kenia wird ein Rückgang der Mais-Ernte um fast 30
Prozent prognostiziert. (AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland