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»Fangprämien« seit langem bekannt

Berlin. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat offenbar seit langem von den »Fangprämien« für Patientenüberweisungen an Kliniken gewußt. Die Berliner Zeitung berichtete am Montag unter Berufung ihr vorliegende Dokumente, der Vorstand der DKG habe sich bereits im März 2007 erstmals mit der Thematik beschäftigt. In einem Papier von damals heißt es demnach: »Teilweise sind Entwicklungen zu beobachten, daß Krankenhäuser durch bestimmte Ärzteverbünde oder -netzwerke zu Kooperationen gedrängt werden, indem angedroht wird, bei einer Weigerung zum Vertragsabschluß keine Patienten mehr in die betreffenden Krankenhäuser einzuweisen.« Ziel der Absprachen sei, daß Einweisungsprämien gezahlt werden.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2009, Seite 4, Inland

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